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    <title>... am i weaving ... deep am i loosing me ... - ..:: geLesEn ::..</title>
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    <description>... near now i’m dumped inside and i can’t control the other side ...</description>
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    <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:11:22 GMT</pubDate>

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    <title>..::flüsterkind::..</title>
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    <author>nospam@example.com (pueppi)</author>
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    Mona war fünf, als sie zum ersten Mal von ihrem Stiefvater missbraucht wurde. Jahrelang erduldete sie das Martyrium, ohne mit jemandem darüber reden zu können. Heute, fast vierzig Jahre später, schreibt sie einen Brief an ihre Mutter, die all die Jahre wegschaute und sie nicht vor den Übergriffen des Stiefvaters schützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mona Michaelsen: &quot;Als ich anfing zu schreiben, ging es mir schlecht. Erst im Laufe des Schreibens verbesserte sich mein Zustand und ich empfand sogar eine unglaubliche Wut und Empörung über das, was mir angetan wurde.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flüsterkind ist ein erschütterndes und mutiges Buch – authentisch und ausdrucksstark. Mona Michaelsens Brief an ihre Mutter schildert ihr Schicksal auf sehr berührende Weise und mit außergewöhnlicher literarischer Tiefe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In schonungslos offenen und mutigen Worten führt die Autorin nicht nur ihrer Mutter, sondern auch den Lesern ihr jahrelang erlebtes Leid vor Augen. Sie spricht für alle missbrauchten Kinder, die doppelt zu Opfern gemacht wurden – von denen, die sie misshandelt haben, und von denen, die wegschauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Buch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie fünf ist, wird Mona zum ersten Mal von ihrem Stiefvater missbraucht. Jahrelang fügt sie sich seinen Drohungen und erduldet ihr Martyrium in dem Glauben, dass ihr niemand helfen kann. Als sie es nicht mehr aushält, erzählt sie ihrer Mutter von den Dingen, die niemand wissen darf. Die jedoch schenkt ihr kein Gehör und verurteilt sie damit zu einem unentrinnbaren Kreislauf aus Leiden, Angst und Scham. Hilflos muss Mona mitanschauen, wie sich der brutale Stiefvater auch noch an ihrer kleinen Schwester vergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst jetzt, fast vierzig Jahre später, schreibt Mona einen Brief an ihre Mutter, die wegschaute, die nichts wissen wollte, die den Missbrauch duldete. Endlich erzählt Mona ihr all das, was sie damals nicht sagen durfte. Mit beklemmender Eindringlichkeit konfrontiert sie ihre Mutter mit der schrecklichen Wahrheit. Doch mehr als um die Mutter geht es um Mona selbst: Wort für Wort befreit sie sich von ihrer Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flüsterkind ist der ehrliche, schonungslose Bericht einer Betroffenen, der zeigt, dass es mehr als einen Schuldigen gibt, wenn es um Kindesmissbrauch geht: den Täter und diejenigen, die wegschauen und ihn gewähren lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Autorin&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mona Michaelsen wurde 1964 in Niedersachsen geboren und wuchs dort in ländlicher Umgebung auf. Sie heiratete und bekam zwei Söhne, die inzwischen erwachsen sind. Nach der Scheidung lernte sie ihren jetzigen Mann kennen, mit dem sie heute in einer Kleinstadt in Schleswig-Holstein lebt. Sie ist ausgebildete Seminarleiterin und Pädagogin für Entspannungsverfahren. 
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    <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 10:11:22 +0100</pubDate>
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    <title>..::bücher::..</title>
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    <author>nospam@example.com (pueppi)</author>
    <content:encoded>
    die ich dieses jahr noch lesen werde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kleinstadtschlampe - Mirjam Dreer&lt;br /&gt;
- Establishmensch - Andy Strauß&lt;br /&gt;
- Ein wenig sterben - Stefan Kalbers&lt;br /&gt;
- Atmen - Stefan Kalbers&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 May 2009 22:44:56 +0200</pubDate>
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    <title>..::ich lese nicht::..</title>
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    <author>nospam@example.com (pueppi)</author>
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    viel ... wenn ich lese, dann nur ausgewÃ¤hlte bÃ¼cher .. genre anti pop ... klingt schon aufregend .. ist es auch.&lt;br /&gt;
dirk bernemann hat sich mal wieder die ehre gegeben .. weitere infos dazu gibts auf ubooks und amazon .. ich hab das gute stÃ¼ck hier als ebook .. heut gekauft fÃ¼r 9,99 bei ... hm hab ich vergessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja was soll ich sagen, herr bernemann?! ich fand deine anderen bÃ¼cher besser .. vielleicht wars die gewohnheit deiner kurzgeschichten, die alle irgendwas und irgendwie miteinander zu tun hatten und jetzt fÃ¤llt dir ein Ã¼ber dich zu schreiben und ein paar andere? nichts fÃ¼r ungut .. es is nich schlecht, aber auch nich das was ich wollte ..  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 03 Feb 2009 21:40:12 +0100</pubDate>
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    <title>..::satt:sauber:sicher::..</title>
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    <author>nospam@example.com (pueppi)</author>
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    Â«Mein Leben tut weh!&lt;br /&gt;
WÃ¼nsche verschwinden auf nimmerwiedersehen.&lt;br /&gt;
Meine TrÃ¤ume stehen mit kaputten RÃ¼cken an WÃ¤nden.&lt;br /&gt;
Und die Liebe ist ein Massengrab.Â»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dirk bernemann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 14.2 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 26 Jan 2008 13:16:41 +0100</pubDate>
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    <title>..::seelenficker::..</title>
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    <author>nospam@example.com (pueppi)</author>
    <content:encoded>
    &quot;Ich habe mir immer gedacht, wenn ich Drogen nehme, dann kÃ¶nnen sie ruhig meinen KÃ¶rper ficken, dann sollen sie mit mir machen, was sie wollen. Denn ich hasse meinen KÃ¶rper, der ist so fett und hÃ¤sslich und unfÃ¶rmig und sowieso habe ich es nicht besser verdient. Doch in den Momenten, wenn die Drogen aufhÃ¶ren zu wirken, merke ich, dass die Leute auch meine Seele ficken. Das tut weh, nein, mehr noch, das zerstÃ¶rt, ohne zu zerstÃ¶ren, man bleibt Ã¼brig und weiÃŸ, dass man kaputt ist, unheilbar, und dass man damit leben muss ...&quot; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 21 Apr 2007 21:21:09 +0200</pubDate>
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    <title>..::Ã¶hm::..</title>
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    <author>nospam@example.com (pueppi)</author>
    <content:encoded>
    I&#039;m a singer... no, isn&#039;t true.&lt;br /&gt;
But i&#039;m the guitar player in a fucking awesome band!...&lt;br /&gt;
Neither, lie again. actually I don&#039;t do anything.&lt;br /&gt;
And I don&#039;t care&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I wish life wasn&#039;t such a big lie&lt;br /&gt;
religion die&lt;br /&gt;
and my popcorn&lt;br /&gt;
didn&#039;t last that much&lt;br /&gt;
on the microwave 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 Apr 2007 14:48:03 +0200</pubDate>
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    <title>..::das verdammte glÃ¼ck::..</title>
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    <author>nospam@example.com (pueppi)</author>
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    ist wahrlich ein tolles buch von dem herrn andreas kurz .. selber verlag wie der herr bernemann mit seinem &quot;ich hab die unschuld kotzen sehen&quot; .. und ja .. alle beide gelesen .. von beiden begeistert .. und erwartungsvoll wartend auf teil 2 ..  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 18 Feb 2007 18:49:56 +0100</pubDate>
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    <title>..::das vermÃ¤chtnis der wanderhure::..</title>
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    <author>nospam@example.com (pueppi)</author>
    <content:encoded>
    das dritte und letzte buch der wanderhure...und alle sind toll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das VermÃ¤chtnis der Wanderhure beginnt fulminant: mit einer grausamen Schlacht der Hussiten gegen die Deutschen. Bereits hier wird deutlich: Man sollte nicht allzu zart besaitet sein, wenn man in Iny Lorentz&#039; historischen Roman eintauchen mÃ¶chte ....&lt;br /&gt;
... auch wenn sich herausstellt, dass die Anfangsschlacht nur getrÃ¤umt ist; von Marie nÃ¤mlich, die erst vor kurzer Zeit dem ihr aufgezwungenen Schicksal als Wanderhure entronnen ist und nun mit ihrer Familie glÃ¼cklich Ã¼ber das Lehen Kiebitzstein gebietet. In dem Traum entfÃ¼hrt Maries Erzfeind Falko von Hettenheim ihre kleine Tochter Trudi. Falko ist lÃ¤ngst tot, trotzdem deutet Marie den Traum als schlechtes Omen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie soll Recht behalten. Falkos Witwe Hulda entfÃ¼hrt die schwangere Marie auf einer Reise und tauscht Maries neugeborenen Sohn gegen ihre eigene Tochter aus -- aus Rache und weil sie dringend einen mÃ¤nnlichen Erben benÃ¶tigt. Sie tÃ¤uscht Maries Tod vor und lÃ¤sst sie auf einem Sklavenschiff nach Russland verschleppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Reise findet Marie in der Afrikanerin Alika eine Freundin, und gemeinsam gelingt es den beiden, die schrecklichen Qualen und Erniedrigungen der Sklaverei zu Ã¼berleben. Dank ihrer Kenntnisse in KrÃ¤uterheilkunde gewinnt Marie das Vertrauen ihrer griechischstÃ¤mmigen Herrin. Und als diese durch politische UmwÃ¤lzungen selbst in Ungnade fÃ¤llt, gelingt den Frauen die Flucht Ã¼ber Konstantinopel zurÃ¼ck nach Deutschland, auf Maries Lehen Kiebitzstein. SchlieÃŸlich kommt es zu einer letzten dramatischen Schlacht, in der Maries Mann Michel bei dem Versuch, seinen und Maries Sohn aus Huldas Gewalt zu befreien, buchstÃ¤blich durchs Feuer geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das europÃ¤ische Mittelalter in Das VermÃ¤chtnis der Wanderhure ist roh, GÃ¼te eine seltene Tugend. Besonders Frauen sind die Leidtragenden der allgegenwÃ¤rtigen BrutalitÃ¤t. Vergewaltigungen, unter denen besonders Alika zu leiden hat, sind an der Tagesordnung. Wahrlich kein leichter Stoff, aber ausgesprochen spannend zu lesen.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Jan 2007 23:53:00 +0100</pubDate>
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    <title>..::die kastellanin::..</title>
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    <author>nospam@example.com (pueppi)</author>
    <content:encoded>
    das zweite buch von iny lorentz .. der nachfolger der wanderhure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie lebt zufrieden mit ihrem Ehemann Michel Adler, den sie innig liebt. Ihr GlÃ¼ck scheint vollkommen, als sie ein Kind erwartet. Doch dann muss Michel in den Kampf gegen die aufstÃ¤ndischen Hussiten ziehen. Er beweist so viel Mut, dass er zum Ritter geschlagen wird - und verschwindet nach einem grausamen Gemetzel spurlos. Nachdem er fÃ¼r tot erklÃ¤rt wird, ist Marie ganz auf sich allein gestellt und sieht sich tÃ¤glich neuen DemÃ¼tigungen ausgesetzt. SchlieÃŸlich bleibt ihr nur ein Ausweg: Sie muss von ihrer Burg fliehen. Marie hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Michel noch leben kÃ¶nnte, und schlieÃŸt sich als Marketenderin einem neuen Heerzug an. Es beginnt das Abenteuer ihres Lebens. Wird sie den geliebten Mann jemals wieder finden?  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Jan 2007 23:50:35 +0100</pubDate>
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    <title>..::das mÃ¤dchen im roten mantel::..</title>
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    <author>nospam@example.com (pueppi)</author>
    <content:encoded>
    von roma ligocka... ich habs gelesen..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Mitte der 1990er Jahr den Spielberg-Kultfilm &quot;Schindlers Liste&quot; gesehen hat oder die inzwischen gut verkaufte VHS/DVD-Version, dem ist das kleine MÃ¤dchen im roten Mantel ein Begriff. Es wurde zum Leitmotiv des Hollywood-Bestsellers. Im Film lÃ¤uft dieses kleine MÃ¤dchen mitten im Massaker des in Liquidation befindlichen Krakauer Ghettos herum, schleicht sich inmitten der Todesmaschinerie in eine Wohnung unters Bett. AnlÃ¤sslich der Exhumierung der 1943 vergrabenen Leichen erkennt es der Held und Retter der Juden, Oskar Schindler, im Jahr 1944 auf einer Leichenkarre wieder: Das MÃ¤dchen mit dem roten Mantel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrzehnte spÃ¤ter hat sich dieses MÃ¤dchen anlÃ¤sslich der Spielberg-Premiere wieder erkannt. Roma ist in Wirklichkeit nicht gestorben, sondern hat Ã¼berlebt. Und Ã¼ber dieses ihr Ãœberleben hat sie ein Buch geschrieben, das zur BasislektÃ¼re eines jeden angehenden oder praktizierenden Psychotherapeuten oder Psychiaters zÃ¤hlen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938, wÃ¤hrend in Deutschland bereits die Synagogen brennen, wird in Krakau ein kleines MÃ¤dchen geboren. Tochter der jÃ¼dischen Eltern Liebling. Sie ist noch kein Jahr alt, als sie mit ihren Eltern ins Krakauer Ghetto eingewiesen wird. Dort erfÃ¤hrt sie ihre frÃ¼hste Kindheit - die wichtigsten Jahre im Leben, die einen Menschen prÃ¤gen. Die Autorin beschreibt diese Jahre des Grauens aus der Perspektive des kleinen Kindes, das nichts anderes kennt als die Lederstiefel der uniformierten Deutschen, die bellenden Hunde, die Enge, das Elend und die tÃ¤gliche Lebensbedrohung. Man darf kein Kind sein, denn Kinder werden erschossen. Man muss sich auch unsichtbar machen, weil man sonst getreten und weggeschleppt wird. Ihre geliebte GroÃŸmutter wird &quot;geholt&quot;, wÃ¤hrend das dreijÃ¤hrige MÃ¤dchen sich unterm Tisch versteckt, dann auch der Vater. Was ein Baum ist, was Gras, was ein Kaninchen und was eine Puppe - das kennt das Ghettokind nicht. Aber es weiÃŸ, dass man das organisierte StÃ¼ck Brot verstecken muss. In der Wohnung leben pro Fensterkreuz vier Familien, das ist Vorschrift. Warum das so ist, versteht sie nicht, es ist eben so. FÃ¼r eine DreijÃ¤hrige ist es normal, dass tÃ¤glich die &quot;Deutschen&quot; mit den blanken und nach Leder stinkenden Stiefeln durchs Haus traben und Leute &quot;holen&quot; oder erschieÃŸen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie auch den Papa &quot;geholt&quot; haben, flieht die Mutter mit dem kleinen MÃ¤dchen und falschen Papieren aus dem Ghetto. Es gelingt ihnen, bei einer polnischen Familie unterzutauchen und den Holocaust zu Ã¼berleben. Dieses &quot;Ãœberleben&quot; prÃ¤gt die Kindheit der Autorin, und sie beschreibt plastisch aus der Perspektive des Kindes, was das bedeutet im von den Nazis besetzten Krakau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Trauma entwickelt sich erst nach dem Kriegsende - stÃ¼ckweise. Es beginnt damit, dass die wenigen Ãœberlebenden aus dem Bekannten- und Familienkreis sich allmÃ¤hlich wiederfinden und gemeinsam weinen, was das kleine MÃ¤dchen gar nicht verstehen kann. Und was hat das alles mit &quot;jÃ¼disch&quot; zu tun? Die Menschen, die wiederkommen aus so genannten &quot;Lagern&quot; erscheinen ihr, als seien sie verrÃ¼ckt geworden. Mit zwei ihrer Cousins teilt sie eine Matratze, einer ist BettnÃ¤sser - obwohl Ã¤lter als sie. Er war in einem Lager, das &quot;Auschwitz&quot; hieÃŸ. DarÃ¼ber reden auch die Erwachsenen immer wieder und weinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Familie ist kaum noch jemand am Leben. Da taucht dieser komplett zerfetzte Mensch auf, barfuÃŸ, mager und grau. Die Mutter wirft sich ihm an den Hals und schluchzt. Das kleine MÃ¤dchen kann lange nicht akzeptieren, dass dies sein Vater ist, der im letzten Moment aus Auschwitz geflohen war und sich Hunderte von Kilometern durchgeschlagen hatte. Roma braucht lange, um ihn zu akzeptieren. Es gelingt ihr erst, als er mit 39 Jahren an einem Schlaganfall stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt bleibt ihr nur noch die Mutter, mit der sie die Flucht vor den Nazis verbindet. Diese Bindung ist eng und prÃ¤gt den Rest ihres Lebens. Sie lebt und erblÃ¼ht in der Krakauer KÃ¼nstler- und Intellektuellen-AtmosphÃ¤re - immer am Rande einer als kriminell erachteten Regimekritik. Polen ist inzwischen kommunistisch und unter der Fuchtel der Sowietunion. Roma findet ihre Freiheit in den Kellertheatern und Kabaretts, bis sie sich schlieÃŸlich in den 1950er Jahren mit einem Ehemann halb illegal nach Wien zu einer Inszenierung durchschlÃ¤gt. 30 Jahre lang soll sie ihre polnische Heimatstadt Krakau danach nicht wiedersehen. Denn dort sind Studentenunruhen ausgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit erlebt sie den Kulturschock West, lernt ihn lieben und leben, entfernt sich aber immer weiter von sich selbst. Immer klarer wird in ihren Schilderungen, wie sehr sie noch das verÃ¤ngstigte Ghettokind geblieben ist und wie tief diese Emotionen in ihr sitzen. Als ihr nach der Geburt ihres Sohnes ein deutscher Arzt das Kind aus dem Arm nehmen mÃ¶chte, sieht sie in ihm den &quot;Stiefeldeutschen&quot;, der einer Mutter im Ghetto ihr Baby entrissen und auf den Boden geschleudert hatte. Sie bekommt eine Panikattacke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer weiter durchziehen schwere Depressionen und AngstanfÃ¤lle ihr Leben.&lt;br /&gt;
Sie ist Mitte vierzig, hat einen lukrativen Job als BÃ¼hnenbildnerin, ihren Sohn, einen Mann, der sie liebt, ein Haus - die Depression hat sie fest im Griff. Sie greift zu Tabletten, wird abhÃ¤ngig. Noch kritischer wird das, nachdem ihr Mann sich von ihr trennt, sie schluckt Tabletten, um ihren Sohn durchzubringen. Sie wird suchtkrank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zusammenbruch ist nicht wirklich total, so wie nichts wirklich &quot;total&quot;&lt;br /&gt;
ist in ihrem Leben. Den Entzug kÃ¤mpft sie alleine durch - da ist diese ungeheure Kraft des Ghetto-Kleinkinds plÃ¶tzlich wieder da. Sie schafft das UnmÃ¶gliche, und sie schafft es aus sich selbst heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist sie wieder voll da. Solidarnosz hat es mÃ¶glich gemacht, dass sie - zusammen mit ihrem Sohn Jakob - ihre Heimatstadt Krakau wieder besuchen kann. Seitdem lebt sie auf, findet ihre Kraft, ihr Engagement und ihre KreativitÃ¤t wieder. Die einzige Blockade war dann noch 1994 eine Einladung zur ErstauffÃ¼hrung von dem Spielberg-Film &quot;Schindlers Liste&quot;. Nur widerwillig konnte sie sich entscheiden, weil sie mit der Vergangenheit nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun haben wollte. Dann hat sie in dem MÃ¤dchen im roten Mantel sich selber wieder erkannt und beschlossen, dieses Buch zu schreiben...&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 06 Jan 2007 23:48:23 +0100</pubDate>
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    <author>nospam@example.com (pueppi)</author>
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    ich les grad&lt;br /&gt;
die wanderhure von iny lorenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich kann Wina stolz sein auf Marie. Als Maries Mutter im Kindbett starb, hatte sich die HaushÃ¤lterin des SÃ¤uglings angenommen: Nach einer kurzen Sturm- und Drangphase ist das MÃ¤dchen nun zu einer &quot;gehorsamen und gottesfÃ¼rchtigen Jungfer&quot; geworden. Seit Marie aber weiÃŸ, dass sie an Graf Ruppert verheiratet werden soll, schleicht sie sich immer Ã¶fter verstohlen aus der KÃ¼che fort. Wo &quot;andere MÃ¤dchen jubelten, wenn sie erfuhren, dass ein Mann aus angesehener Familie um sie warb&quot;, macht das Kind von Meister Matthis ein miesepetriges Gesicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schon ein unfreies Leben in Konstanz zu Anfang des 15. Jahrhunderts -- und unfrei soll es fÃ¼r Marie auch in der Folge weitergehen. Denn der Graf entpuppt sich als intriganter, krimineller MitgiftjÃ¤ger, der es nur auf das Geld des Vaters abgesehen hat. SchlieÃŸlich bleibt Marie nur die Alternative zwischen Selbstmord und einem Dasein als Wanderhure, die zum VergnÃ¼gen der MÃ¤nner unstet durch die Lande zieht. Marie wÃ¤hlt letztere Variante -- auch und gerade, um sich an jenem Menschen rÃ¤chen zu kÃ¶nnen, der sie auf diese Lebensbahn gestoÃŸen hat.&lt;br /&gt;
... sagte die amazon redaktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://therapiermich.paessler.org/index.php?/archives/43-..hUrE...html#extended&quot;&gt;&quot;..::hUrE::..&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 18 Apr 2006 21:14:00 +0200</pubDate>
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    <author>nospam@example.com (pueppi)</author>
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    Die Schleife an Stalins Bart - Erika Riemann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzbeschreibung&lt;br /&gt;
Sommer 1945 im thÃ¼ringischen MÃ¼hlhausen: Erika Riemann ist vierzehn Jahre alt, als sie eines Tages mit ein paar anderen Jugendlichen ihre gerade wieder hergerichtete Schule besichtigt. Ihr Blick fÃ¤llt auf ein Stalin-Bild genau an jener Stelle, an der bis vor kurzem ein Hitler-PortrÃ¤t hing. &quot;Mit dem Spruch â€šDu siehst ja ziemlich traurig aus&#039;&quot;, schreibt sie, &quot;trat ich an das Bild heran und malte mit dem Lippenstift eine kecke Schleife um den Schnauzbart.&quot; Jemand muss sie verpfiffen haben, denn schon kurze Zeit spÃ¤ter beginnt fÃ¼r Erika Riemann eine achtjÃ¤hrige Odyssee durch ostdeutsche ZuchthÃ¤user und Lager mit Stationen wie Bautzen, Sachsenhausen und Hoheneck. Was es fÃ¼r sie bedeutete, eine ganze Jugend hinter Mauern zu verbringen, PrÃ¼gel, Schikane, Hunger und Depression durchzustehen und nach der Entlassung zutiefst traumatisiert im bundesdeutschen Wirtschaftswunder ihre Frau zu stehen - darÃ¼ber kann sie erst heute, fÃ¼nfzig Jahre spÃ¤ter, berichten. FÃ¼nfzig Jahre hat sie gebraucht, um ihre Nachkriegsjahre zu verarbeiten. Ein erschÃ¼tternder Lebensbericht aus der jÃ¼ngsten deutschen Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ãœber den Autor&lt;br /&gt;
Erika Riemann hat nach der Haftzeit unter anderem als VerkÃ¤uferin und Bardame gearbeitet, zwei Ehen gefÃ¼hrt und drei Kinder zur Welt gebracht. Sie lebt in Hamburg und arbeitet ehrenamtlich mit Organisationen zusammen, die sich mit der Dokumentation Ã¤hnlicher FÃ¤lle wie ihrem befassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://therapiermich.paessler.org/index.php?/archives/40-..bUcH...html#extended&quot;&gt;&quot;..::bUcH::..&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 04 Mar 2006 19:47:00 +0100</pubDate>
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